Suchtprävention 2018

Suchtpräventionswoche für die neunten Klassen

In der Woche vom 19. bis 23. Februar 2018 veranstalteten die Jugendsozialarbeiterin Lisa Tanzer und die Klassenleiterin der M9 Stefanie Heisl eine „Suchtwoche“.

Schülerinnen und Schüler wurden dabei über Suchtformen, deren Risiken und Langzeitfolgen aufgeklärt. Neue Suchtgefahren wurden angesprochen, Wege im Umgang mit Betroffenen aufgezeigt und sensibilisiert für mögliche Fälle im eigenen Umfeld.

Dazu beschäftigte sich die Klasse M9 bereits im Vorfeld mit Suchtfallen, wie neue Medien, Synthetische Drogen (Crystal), Pflanzliche Drogen (Kräutermischungen), Doping, Rauchen, Alkohol und Essstörungen.

Die Ergebnisse präsentierte die Klasse den übrigen Schülerinnen und Schülern. Emotionalisiert wurde die Ausstellung durch den Aufbau einer Suchtspirale zum Durchgehen. Mit schwarzem Stoff verkleidete Stellwände und sich steigernden Fotos mit körperlichen Folgen von Sucht-Betroffenen bis hin zum möglichen Tod sorgte die Darstellung für Abschreckung.

Zusätzlich durften die Klassen in der Turnhalle noch Stationen durchlaufen, in denen sie Fragen zu Rauchen und Alkoholgenuss bewältigen, Alkoholgehalt abschätzen und sich selbst Geschichten mit Fehlverhalten im Zusammenhang mit Alkoholkonsum einfallen lassen mussten. Mit einer „Rauschbrille“ vor den Augen versuchten die Schülerinnen und Schüler abschließend einen Parcours zu bezwingen, um zu erfahren, wie man mit Promillegehalt im Blut die Kontrolle verlieren kann.


Höhepunkt der Woche war eine Gesprächsrunde mit Betroffenen aus dem Bezirksklinikum Mainkofen, die sich für Fragen zur Verfügung stellten und den Kindern eindringlich klar machten, dass keiner gefeit ist davor abhängig zu werden und dass diese anfängliche „Coolness“ schnell Vergangenheit ist und dass es später niemanden mehr gibt der zu einem „Junkie“ aufschaut, sondern man als „Abschaum der Gesellschaft“ abgestempelt ist. Gefängnis sei vorprogrammiert, weil man Straftaten begehen müsse, um sich seinen „Rausch“ leisten zu können. Während andere ein normales Leben aufbauen, sitzt man selbst im Gefängnis und bleibt in der Zeit stehen, einer verlorenen Zeit.




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