Projektwoche - Respekt `19

„Fair bleiben – Respekt zeigen“ 

Ausstellung in der Mittelschule Plattling eröffnet und Projektwoche gestartet

Die Mittelschule Plattling startete am Montag eine Projektwoche, die mit einer Vernissage im Mehrzweckraum eröffnet wurde. Zu der Auftaktveranstaltung konnte Rektor Josef Sperl viele Besucher begrüßen, darunter auch den Bayerischen Wissenschaftsminister Bernd Sibler, Bürgermeister Erich Schmid, die Stadträtin Kornelia Klingbeil-Knodel, den Jugendbeauftragten Thomas Emberger und Hubert Huber, Bezirksvorsitzender des Berufsverbandes Bildender Künstler Niederbayern. Die Plattlinger Geistlichkeit war vertreten durch die evangelische Pfarrerin Karolin Gerleigner, anwesend war auch Berke Aksoy für die Islamgemeinde.

Begeistert von den Kunstwerken (v.l.): Lehrerin Judith Pammer, Bezirksvorsitzender Hubert Huber, Stadträtin Kornelia Klingbeil-Knodel, Jugendsozialpädagogin Lisa Tanzer, Rektor Josef Sperl, Lehrerin Susanne Jahrstorfer, Wissenschaftsminister Bernd Sibler, Pfarrerin Karolin Gerleigner und Bürgermeister Erich Schmid.

„Fair bleiben – Respekt zeigen“ ist das Motto des Projekts, das in allen Unterrichtsfächern Beachtung findet und an dem die Schüler sämtlicher Jahrgangsstufen beteiligt sind. Dazu wurden viele beeindruckende Kunstwerke geschaffen, die im Mehrzweckraum zu besichtigen sind. Außerdem werden in den Klassen Filme gezeigt, es gibt verschiedene Lektüren zum Thema, die Mittelschüler besuchen den Weltladen, um sich über fair gehandelte Waren zu informieren, und es wird ein „Rama dama“ im gesamten Stadtgebiet durchgeführt.

Außerdem gibt es Workshops, bei denen die Schüler Freundschaftsbänder knüpfen und „Respekt-Buttons“ gestalten. Ebenso können die Jugendlichen die Ausstellung besuchen und bei einem Quiz vieles entdecken. Die Ausstellung macht deutlich, dass es nichts Wichtigeres gibt, als Respekt vor Menschen mit Behinderung oder homosexuellen Menschen, vor Menschen aus anderen Nationen und mit einer anderen Religion. Doch nicht nur das Zwischenmenschliche verdient unseren Respekt, sondern auch Tiere, die Natur, die Umwelt und Lebensmittel, erklärten die Projektleiterinnen Judith Pammer und Susanne Jahrstorfer.

„Worte sind manchmal nur Schall und Rauch“, sagte der Rektor. Was ist fair sein? Was ist Respekt? Mit verschiedenen Aktionen zur Projektwoche werde das Thema mit Leben erfüllt und erlebbar gemacht. Somit seien Worte über „Respekt“ keinesfalls nur noch Schall und Rauch, so Sperl.

„Respektiere dich selbst und andere und übernimm Verantwortung für das was du tust“. Mit diesem Dalai Lama-Zitat begann Bernd Sibler seine Ansprache, in der er betonte, es sei eine Grundvoraussetzung, selbst seine eigenen Bedürfnisse zu finden und dass wir alle in unterschiedlichen Bereichen etwas können würden. Egal, ob man groß, klein, dick oder dünn sei – jeder Mensch habe seine Talente. Man solle andere akzeptieren, wie sie sind und mit Respekt behandeln. Mit der Kunstausstellung könne man Toleranz und Respekt erspüren, so der Minister, der als ehemaliger Deutschlehrer natürlich auch viel Wert auf den Aufsatz legt, wie er sagte. Wichtig seien aber auch Kunstformen, wie Malen und die Musik, denn auch damit könne man den Respekt füreinander ausdrücken. Alle am Projekt Beteiligten würden Respekt verdienen, für das was sie geleistet haben, betonte Sibler, der der Mittelschule dankte, diese Aktion auf den Weg gebracht zu haben.

Interessant fand es Bürgermeister Erich Schmid, mit wie vielen, verschiedenen Blickwinkeln man das Thema „Respekt“ in der Ausstellung angegangen ist. Sehr gut würden die Arbeiten veranschaulichen, dass alle Menschen sowie Natur und Umwelt Fairness und Respekt brauchen und wie man miteinander umgehen soll.

„Es gibt Werte in unserer Gesellschaft, die nicht verhandelbar sind. Dazu zählen Fairness und Respekt und hier gibt es noch viel zu tun“, sagte die stellvertretende Vorsitzende vom Regenbogen Kunstverein Kornelia Klingbeil-Knodel, die sich freut, dass die Schule mit dem Kunstprojekt das Thema aufgegriffen hat. Bereits zu Beginn der Vernissage konnte sie beeindruckende Kunstwerke entdecken. Durch die große Beteiligung der Schüler, ihren Gedanken und die Nachhaltigkeit, die in die Kunstwerke eingeflossen sind, sei die Ausstellung ein großer Erfolg.

Sketch zum Thema Respekt
Nach einem Sketch über das Thema „Respekt“, aufgeführt von den Schülersprechern Mark Maier und Anton Funk, dankte Susanne Jahrstorfer den Besuchern für ihr Erscheinen. Respekt, so sagte sie, würde beim Zuhören beginnen. Damit bezog sie sich darauf auf den Sketch, bei dem ein Junge die Aufmerksamkeit des anderen wollte, dieser sich aber auf sein Handy konzentrierte. Wochenlange Vorbereitungen lagen in der Ausstellung, deren Bilder zum Nachdenken anregen sollen. An dieser Stelle richtete sie auch einen Dank an Hausmeister Heinrich Huber für die Unterstützung.


Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Schulchor mit Leiter Ulrich Stöger, der mit dem „Bildungs-Boogie“ und mit Liedern, wie „Dummheit und Gewalt sind Brüder“, die Gäste bestens unterhielt. An einer Holzwand mit Herz gestaltet, konnten die Besucher kleine Zettel anbringen, auf denen sie notierten, was für sie Respekt bedeutet. Hierfür verantwortlich war Schülersprecherin Jennifer Illick.

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